Geschichte

Der Sondershäuser Verband wurde 1867 als ein Kartellvertrag zwischen dem Akademischen Gesangverein München und der ALT Berlin geschlossen. Die ursprüngliche Intention des Zusammenschlusses war der Austausch von Noten, Dirigenten, Chorsängern und Orchestermusikern. Der Name Sondershäuser Verband kommt von dem Ort Sondershausen, wo 1894 das erste Kartellfest stattfand.

Heute ist der SV für die Mitgliedsverbindungen Organisator von zahlreichen Kulturveranstaltungen wie Konzerten, Theaterstücken, Musicals oder auch musischen Workshops zur Weiterbildung.

Tabellarische Übersicht über die Geschichte des SVs

1865 Erstes deutsches Sängerfest in Dresden. Hier begegnen sich Vertreter der ALT Berlin und des AGV München.

18. Juli 1867 Annahme eines Kartellvertrages zwischen beiden Vereinen. Dieses Datum gilt als Gründungstag des heutigen SV.

1880 Zusammenrücken der Verbindungen in diesem Kartellvertrag zum “Kartellverband deutscher Studenten-Gesangvereine”

1884 Gründung der Kartell-Zeitung. In dieser Zeit auch erste Orts- und Bezirksverbände

1894 Erstes Kartellfest zu Pfingsten in Sondershausen

1897 Namensänderung in “Sondershäuser Verband (SV)”

1914 Verabschiedung von 6 Leitsätzen zu Fragen des musischen und des schwarzen Prinzips; expliziter Verzicht auf das Farbentragen, Freistellung der Satisfaktion

1919 Der erste Verbandstag nach dem Ersten Weltkrieg bekräftigt die 1914 verfaßten Leitsätze

22. November 1919 Gründung des VASV

1925  Gründung der “Notgemeinschaft aller SVer”, Einführung der SV-Nadel

1929 Erstes Verbandsfest nach dem Ersten Weltkrieg in Sondershausen

1933 Der SV wurde durch die Nationalsozialisten nach dem “Führerprinzip” organisiert

1935 Letztes Verbandsfest vor der Teilung Deutschlands

27. Oktober 1935 Auflösung des SV

1939 Nach Einrichtung von Erinnerungsräumen im Sondershäuser Schloß beschloß der VASV die Liquidation des Verbandes

1950 Wiederherstellung des VASV durch Aufhebung des Liquidationsbeschlusses von 1939 (die Liquidation war durch den Kriegsausbruch nie zur Ausführung gekommen)

18.-19. Januar 1951 Erarbeitung und Annahme einer neuen SV-Satzung. Dadurch Neugründung des aktiven SV, erster Verbandspräside: Harro Braun (M1)

1951 Ablehnung der Satisfaktion mit der Waffe

1957 Erstes Verbandsfest nach dem Zweiten Weltkrieg in Landau

1967 Verbandsfest zum 100. Bestehen des SV in München

1971 gemeinsamer Vertretertag von SV und VASV in Kiel; Verabschiedung der sog. “Kieler Beschlüsse”

1976 Einführung der Präambel mit den Prinzipien “Lied – Freundschaft – Vaterland” in die VASV-Satzung

1982 Verbandsfest in Nürnberg mit 2.000 Teilnehmern

1988 Kleines Verbandsfest in Lorsch an der Bergstraße

1992 Großes Verbandsfest zum 125. Bestehen des SV in Mannheim

1993 Öffnung des VASV auch für Philistriertenverbände mit weiblichen Mitgliedern. Bekräftigung der Zusammengehörigkeit von aktivem SV und VASV. Übernahme der Präambel der VASV-Satzung mit den Prinzipien “Lied – Freundschaft – Vaterland” in die Satzung des aktiven SV

1994 Kleines Verbandsfest in Sondershausen zum 100. Jahrestag des ersten Kartellfestes von 1894. Erstes SV-Fest in Sondershausen seit 1935.

1997 Großes Verbandsfest in Sonderhausen zum 130. Jahrestag des Kartellvertrages und zum 100. Jahrestag des Namens “Sondershäuser Verband”

2007 Aufnahme der ersten rein weiblichen Verbindung Akademisch-Musische Damenverbindung Caecilia zu Hamburg (AMDV)

2017 Jubiläumsfest in Sondershausen zum 150-jährigen Bestehen des Sondershäuser Verbands

2019 100-jähriges Jubiläum des Verband Alter SVer 

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